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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Chinas Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 mit 4,5 % so langsam wie seit drei Jahren nicht mehr, obwohl ein Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar erzielt wurde. Die schwache Binnennachfrage, rückläufige Immobilieninvestitionen, sinkende Einzelhandelsumsätze und der beschleunigte Bevölkerungsrückgang führen zu strukturellen Herausforderungen. Während die Exporte trotz der Handelsspannungen mit den USA weiterhin stark sind, prognostizieren Ökonomen für 2026 eine weitere Abschwächung der Wirtschaft mit Wachstumsprognosen von etwa 4,4 bis 4,8 %.
Die Inflation in der Eurozone sank im Dezember auf 1,9 % und fiel damit erstmals unter das Ziel der Europäischen Zentralbank von 2 %. Der Rückgang fiel etwas stärker aus als zuvor geschätzt. Die EZB hält ihren Leitzins seit Mitte 2025 nach einer Reihe von Zinssenkungen bei 2,0 %. Chefökonom Philip Lane deutet an, dass derzeit keine weiteren Zinsänderungen geplant sind, und zeigt sich zuversichtlich, dass sich die Inflation nachhaltig auf dem Zielniveau stabilisieren wird.
Die Inflation in der Eurozone sank im Dezember 2025 auf 1,9 % und lag damit unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 %, was eine positive Entwicklung für die Preisstabilität darstellt. Die EZB hat ihren Leitzins seit Mitte 2025 nach einer Reihe von Senkungen bei 2 % belassen, wobei Chefökonom Philip Lane sich zuversichtlich zeigte, dass sich die Inflation nachhaltig um den Zielwert stabilisieren wird.
Der deutsche Mietmarkt steht vor großen Herausforderungen, da die Angebotsmieten im vierten Quartal 2025 um 4,5 % gestiegen sind, was doppelt so hoch ist wie die Inflationsrate. Befristete Verträge erreichten mit 17 % der Angebote landesweit einen Rekordwert. Das Angebot ging im Vergleich zum Vorjahr um 7 % zurück, und die Mieten liegen seit 2015 um 14 % über der Inflationsrate. München hat mit 23,35 €/m² die höchsten Mieten, wobei Experten insbesondere auf die Schwierigkeiten für Geringverdiener und Auszubildende bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum hinweisen.
Donald Trumps Drohungen mit neuen Zöllen gegen Europa sorgen für Nervosität an den Finanzmärkten, wobei die europäischen Aktienindizes Verluste verzeichnen, insbesondere bei Unternehmen, die potenziell von Zöllen betroffen sind. Der Marktanalyst Jens Korte erklärt, dass die aktuellen Verluste im Vergleich zu früheren Crashs zwar gering sind, aber dennoch eine unterschwellige Angst vor möglichen wirtschaftlichen Konflikten besteht. Der Artikel diskutiert das Paradoxon des gleichzeitigen Anstiegs von Aktien und Gold, die Entkopplung der Aktienmärkte von den nationalen Volkswirtschaften und die Sorge, dass übermäßiger Optimismus möglicherweise auf einen Wendepunkt am Markt hindeutet.
Die Schweizer Tech-Branche steht unter erheblichem Druck, da seit Beginn der COVID-19-Pandemie eine Rekordzahl von Unternehmen Kurzarbeit beantragt hat. Allein im November reichten 814 Technologieunternehmen vorläufige Anträge ein, die höchste monatliche Zahl seit fünf Jahren. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 wurden in der Branche bereits 6.900 Arbeitsplätze abgebaut, und es wird mit weiteren Umstrukturierungen gerechnet. Zu den größten Herausforderungen zählen die schwache internationale Nachfrage, die Unsicherheit aufgrund der US-Zölle und die zunehmende Konkurrenz aus China. Während die Schweizer Wirtschaft insgesamt relativ stabil bleibt, befindet sich der Industriesektor seit drei Jahren in einer anhaltenden Rezession.
Deutsche Wirtschaftsführer fordern eine besonnene Reaktion auf die US-Zollandrohungen im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit und warnen davor, dass eine Eskalation einen Handelskrieg auslösen könnte, der der exportabhängigen deutschen Wirtschaft schaden würde. Die Industrieverbände äußern sich zwar empört über die Drohungen von Präsident Trump, plädieren jedoch dafür, den Dialog aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Diversifizierung des Handels mit Partnern wie dem Mercosur, Indien und Indonesien voranzutreiben, um die Abhängigkeit von den US-Märkten zu verringern.
Die venezolanische Ölindustrie erlebt nach dem Sturz von Nicolás Maduro einen grundlegenden Umbruch, wobei die USA die Bemühungen zur Wiederbelebung der Produktion aus den weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven anführen. Der Plan sieht vor, gelagertes Rohöl zu monetarisieren, PDVSA neu zu strukturieren, internationale Investitionen anzuziehen und Venezuela aus dem Einflussbereich Russlands und Chinas zu befreien. Analysten prognostizieren eine mögliche Steigerung der Produktion von derzeit unter 1 Million Barrel pro Tag auf rund 2 Millionen Barrel pro Tag bis Anfang der 2030er Jahre durch vier Kategorien von Möglichkeiten. Chevron und Repsol sind in der Lage, die ersten Investitionen zu tätigen, während neue Gesetze darauf abzielen, die Beteiligung des Privatsektors am venezolanischen Ölsektor zu fördern.
Schweizer Unternehmensleiter sind hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten deutlich pessimistischer geworden: Nur noch 25 % erwarten Wirtschaftswachstum, gegenüber 68 % vor einem Jahr. Die von PwC unter 81 Schweizer CEOs durchgeführte Umfrage zeigt ein sinkendes Vertrauen in Umsatzwachstum und Beschäftigungsaussichten. Es wird erwartet, dass KI zu einem erheblichen Stellenabbau führen wird, von dem insbesondere Berufseinsteiger betroffen sein werden. Zu den wichtigsten Sorgen zählen geopolitische Unsicherheiten, makroökonomische Schwankungen und regulatorische Herausforderungen.
Japanische Aktien haben historische Höchststände erreicht, angetrieben von den Erwartungen einer proaktiven Fiskalpolitik nach der Ankündigung von Premierministerin Sanae Takaichi, am 8. Februar vorgezogene Neuwahlen abzuhalten. Der Aufschwung hat die Marktbewertungen in die Höhe getrieben, wobei sich die Experten hinsichtlich des Aufwärtspotenzials uneinig sind, aber gleichzeitig feststellen, dass die technologieorientierten Märkte in Taiwan und Südkorea weiterhin günstiger sind. Der Artikel befasst sich auch mit den allgemeinen Entwicklungen auf den asiatischen Märkten, darunter der Anstieg von Verteidigungsaktien aufgrund geopolitischer Unruhen und die Dynamik des IPO-Marktes in Hongkong.

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